Geschichte

1889 - 1920...Wie alles begann

Im Jahr 1889 legt Josef Recheis in Hall – im Herzen Tirols – mit der Gründung der ersten Teigwarenmanufaktur Österreichs den Grundstein für eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte.

Die bereits bedeutende Marktposition zur Zeit der alten Donaumonarchie erreicht Josef Recheis durch die konsequente Nutzung industrieller Produktion und innovativer Technologien, wie z.B. einer hauseigenen Nudel-Trockenanlage. 1917 wird die Recheis Teigwarenmanufaktur zum k.u.k. Hoflieferanten ernannt.

1920 - 1950...Ausgezeichnete Produkte

Nach der zeitweise gänzlichen Stilllegung des Betriebes zwischen 1918 und 1920 kann Recheis während der Zwischenkriegsjahre seine Marktposition festigen und erhält weitere Auszeichnungen für seine Produkte.

Der Zweite Weltkrieg bedeutet für Recheis allerdings eine deutliche Einschränkung seiner bis dahin entwickelten Vertriebswege und Produktionsverhältnisse.

1950 - 1987...Nachhaltige Produkteinführungen

1950 schreibt Recheis ein besonders wichtiges Kapitel seiner Produkt- entwicklungsgeschichte: erstmals kommt es zur Herstellung von Eierteigwaren mit Frischeiern.

1962 erfolgt die Markteinführung einer der bis heute erfolgreichsten Produktgruppen von Recheis: das Unternehmen präsentiert die damals wie heute so beliebte „Recheis Goldmarke“

1987 - 1997...Modernisierung & Ausbau

Mitte der achtziger Jahre entscheidet sich das Unternehmen – mit Klaus Recheis an der Spitze – für einen umfassenden Ausbau des Standortes in Hall. Sichtbarer Ausdruck dafür ist die bauliche Neugestaltung des gesamten Firmenareals. Innerhalb von zehn Jahren wird das gesamte Recheis Stammwerk den modernsten technischen Standards entsprechend umgebaut.

1988 wird die erste neue Produktionslinie in Betrieb genommen. Bis 1992 werden sämtliche Verpackungs- und Rohstoffeinrichtungen durch modernste Hochleistungsanlagen ersetzt. In den Jahren 1992 bis 1993 wird ein erstes vollautomatisches, computergesteuertes Hochregallager mit Platz für über 5.000 Paletten gebaut. Im letzten Bauabschnitt entstehen ein neues Lagergebäude mit einem weiteren vollautomatischen Hochregallager und ein eigenes Bürohaus. Die Modernisierung und der Ausbau ermöglichen im Zeitraum 1987 bis 1997 eine Verdoppelung der Teigwarenproduktion.

2004...Jahr der Expansion

Im Juni 2004 nimmt Recheis nach nur einem knappen Jahr Bauzeit sein neues, modernes Frischewerk am Standort Hall, Obere Lend in Betrieb.

Die Kernkompetenz des Frischewerks ist die Herstellung tiefgekühlter und frischer Teigwaren wie Schlutzkrapfen, Tortelloni und Ravioli für die Gastronomie.

2012...Investition in die Zukunft

Mit August 2012 nimmt Recheis die neue, über 1000m² große Photovoltaikanlage am Dach des Haller Stammwerkes in Betrieb und speist seit diesem Zeitpunkt rund 175.000 kWh/Jahr in das öffentliche Netz ein. Das entspricht in etwa dem Jahresstrombedarf von 50 Haushalten.

Das hauseigene kleine „Kraftwerk“ ist auch Öko-Tankstelle für den Elektromobil-Fuhrpark von Recheis.

Recheis Heute

Das Erfolgsrezept des Unternehmens ist erstaunlich einfach: Traditionell höchste Qualität bei Zutaten und Herstellung und die Umsetzung laufend neuer Produktideen.

Das Tiroler Traditionsunternehmen steht seit jeher für typisch österreichische Nudeln, wie man sie bei uns am liebsten isst: hergestellt aus bestem Hartweizen, kristallklarem Wasser aus dem Naturschutzgebiet Karwendel und hochwertigen Eiern.

Im Haller Stammwerk sorgen 100 Recheis MitarbeiterInnen täglich für die sorgfältige Herstellung der Nudeln, die die Österreicherinnen und Österreicher am liebsten essen. In dem modernen Unternehmen werden jeden Tag bis zu 110 Tonnen Spaghetti, Dralli, Penne & Co hergestellt und österreichweit ausgeliefert.