Die Natürlichkeit und hohe Qualität der Zutaten sowie ein nachhaltiger, regionaler Anbau haben für uns als österreichischen Lebensmittelhersteller höchste Wichtigkeit. Die EGZ-Landwirte Gernot Magrutsch, Martin Müller, Christoph Haudek, Thomas Taibl und Clemens Reinsperger haben uns 2024 in Hall in Tirol besucht. Eine gute Gelegenheit für einen spannenden Austausch mit dem Recheis Einkaufs- und Produktmanagement-Team.
Seit 2016 bauen die Recheis Vertragslandwirt*innen aus dem Weinviertel – die sich zur Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) zusammengeschlossen haben – hochwertigen Hartweizen für Recheis Nudeln an.

EGZ Jahresgespräch 2024/©Recheis v.l.n.r: Elisabeth Senfter/Leitung Produkt- und Brandmanagement, Harald Schürz/Qualitätsmanagement, Barbara Niedermayr/Einkauf, Thomas Taibl/EGZ Landwirt, Martin Müller/EGZ Landwirt, Clemens Reinsperger/EGZ Landwirt, Stefan Recheis/Geschäftsführer, Gernot Magrutsch/EGZ Geschäftsführer, Maria Wechselberger/Produktmanagerin, Anna Felder/Produktmanagerin, Sebastian Christoph Haudek/EGZ Landwirt,

Ideale Voraussetzungen für goldenen Hartweizen
Die Heimat der EGZ – und somit unseres Recheis Hartweizens – ist das Pannonikum, die Region nördlich der Donau im Weinviertel. Die nährstoffreichen Schwarzerde- und Lehmböden sowie das gemäßigte Klima bieten ideale Voraussetzungen für den naturnahen Anbau von besonders hochwertigem Hartweizen.

Hohe Getreidequalität
Das Pannonikum gilt übrigens mittlerweile als eines der besten Anbaugebiete für Hartweizen in ganz Europa. Das gemäßigte Klima in der Region sorgt für sichere Erträge und eine natürliche, trockene Abreife des Korns. Die für die Region typischen Lehmböden speichern natürliche Nährstoffe – wie Stickstoff, Phosphor oder Kalium – besonders gut. Diese sind essenziell für das Pflanzenwachstum und sorgen für eine hohe Getreidequalität.


Nachhaltige Bewirtschaftung
Außerdem sind die Böden gute Wasserspeicher und kommen ohne künstliche Bewässerung mit längeren Trockenphasen zurecht. Ideal für eine nachhaltige Bewirtschaftung – die den Landwirten der EGZ ein wichtiges Anliegen ist.
Die Felder der EGZ Landwirt*innen sind mit durchschnittlich 2,3 Hektar im Vergleich zu den Hauptanbaugebieten von Getreide in Osteuropa oder Kanada kleinteilig strukturiert und werden im Familienverband bewirtschaftet.

Was bedeutet eigentlich Vertragsanbau?
Die Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) ist ein Zusammenschluss von über 200 landwirtschaftlichen Familienbetrieben im niederösterreichischen Weinviertel. Sie bauen im Vertragsanbau exklusiv für Recheis hochwertigen Durum (Hartweizen) an. Die EGZ koordiniert Anbau und Ernte, garantiert strenge Qualitätskontrollen, transparente Rückverfolgbarkeit und eine faire Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Lebensmittelhersteller.


“Da kommt der der Hartweizen für die Recheis Goldmarke Nudeln her!”
Erfahre mehr über die Familienbetriebe der EGZ und zu unserer Partnerschaft. Im Sommer 2025 haben wir die Vertragslandwirte Gernot Magrutsch, Martin Müller, Thomas Taibl und Landwirtin Monika Fritsch mit ihren Familien auf ihren Feldern besucht.

Fakten zum Recheis Vertragsanbau im Überblick
landwirtschaftliche Familienbetriebe im Weinviertel, Niederösterreich liefern Hartweizen für Recheis Nudeln.
Tonnen Getreide aus nachhaltigem heimischem Anbau macht die Recheis Nudeln besonders hochwertig.
Hektar Getreide für Recheis Nudeln werden von österreichischen Landwirt*innen angebaut.

Zeit zum Wachsen
Aussaat im Herbst für eine gute Ernte im Sommer
Der Recheis Hartweizen ist ein Winterdurum bzw. Winterhartweizen. Er wird von den Landwirt*innen im Oktober ausgesät und im darauffolgenden Sommer geerntet. Das bietet den Vorteil, dass die Pflanze in der feuchteren Herbst- und Winterzeit bereits Wasserreserven aufbauen kann und mit diesen dann besser über die trockene Frühlings- und Sommerzeit kommt.

Video zum Donaudurum 2017 – aus gutem Grund und Boden
Noch mehr Informationen zur EGZ, wie dieses detaillierte Video zum Donaudurum, findest du auf egz.at
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Mehr InformationenMaßnahmen für gesunde Böden
Über unterschiedlichen Maßnahmen und Programme wird die Erhaltung von gesunden Böden und eine niedrige CO2 Bilanz sichergestellt:

Kultur- und Sortenauswahl angepasst an die regionalen Gegebenheiten
mindestens 5-Glieder-Fruchtfolge: verschiedene Pflanzen werden im Wechsel angebaut, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten sowie zu verbessern
strategische Zusammenstellung von Zwischenfrüchten (= nach oder vor anderen zur Hauptnutzung dienenden Feldfrüchten als Gründüngung oder zur Nutzung als Tierfutter angebaut) und Biodiversitätsflächen für mehr Artenvielfalt

Unsere gemeinsame Nachhaltigkeitsinitiative Grüne Pause
ständige Stilllegung von 7 % der Anbauflächen
Damit die Hartweizenfelder auf natürliche Weise gesund bleiben, gönnen wir ihnen regelmäßig eine Pause. Begrünte Flächen schützen den Boden, fördern Artenvielfalt und speichern CO₂ – und wir unterstützen unsere Vertragslandwirt*innen aktiv dabei.


