Verpackungen mit Zukunft

Verpackungen für Lebensmittel sind vor allem dazu da, den Produktinhalt zu schützen. Jede Konsument*in muss sich darauf verlassen können, dass das sorgfältig hergestellte Produkt auch sicher zu Hause ankommt. Bei Trockenteigwaren wie Nudeln, wird auch eine Lagerfähigkeit von mindestens 2 Jahren vorausgesetzt.

Die Verpackung ist schließlich für die Haltbarkeit von Lebensmitteln entscheidend und muss ein Höchstmaß an Schutz gewährleisten. Dabei steht fest, dass wasserabweisende, leichte Kunststoffverpackungen, die recycelt werden können, dahingehend eine gut funktionierende Lösung sind.

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Nach vorne schauen und Alternativen finden

Auch wenn sich die klassische Kunststoffpackung für Recheis Nudeln bisher als sehr zuverlässige Verpackung erweist und wir uns in diesem Bereich ständig weiterentwickeln, lehnen wir uns hier nicht zurück, sondern haben uns in den letzten Jahren intensiv mit neuen Verpackungskonzepten für unsere Produkte beschäftigt. Unser Fokus in der Entwicklung liegt auf Materialien mit guter Öko-Bilanz und höchster Sicherheit, bei gleichzeitiger Gewährleistung des effektivsten Recyclings. Dabei müssen wir bei allen Umweltgedanken auch die technische und wirtschaftliche Machbarkeit mitberücksichtigen. Wir arbeiten in diesem Bereich eng mit Expert*innen von Hochschulen, Materialherstellern sowie unseren Lieferanten zusammen und entwickeln gemeinsam mit ihnen unsere Ideen weiter.

Nach intensiver Entwicklungsarbeit und zahlreichen Tests ist es uns vor 2 Jahren gelungen, für unsere Bio Produkte eine sichere und umweltfreundliche Packung einzuführen – aus dem genialen Werkstoff Holz!

Das ist das Ergebnis unserer intensiven Entwicklungen: Die wirklich nachhaltige Recheis Papierverpackung

  • Die umweltfreundliche Packung für unsere Recheis Bio Produkte besteht aus 100 % Cellulose und enthält keine Kunststoffanteile oder zusätzliche Beschichtungen.
  • Die Verpackung hat ein sehr niedriges Flächengewicht – ein relativ leichtes Papier, ähnlich wie die Kunststoffverpackungen. Das Gewicht der Verpackung ist einer der ausschlaggebenden Faktoren für den CO2 Fußabdruck einer Verpackung. Da unsere Papierverpackung im Vergleich zu Kartonverpackungen deutlich leichter ist, hat sie auch ein deutlich niedrigeres CO2 Äquivalent in Gramm. Das heißt, die Papierverpackung hat einen deutlich geringeren CO2 Fußabdruck im Vergleich zu einer Kartonverpackung.
  • Das Papier wird ausschließlich aus Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft hergestellt und ist PEFC-zertifiziert.
  • Um die Verpackung verschließen zu können bringen wir ausschließlich am äußersten Rand der Packungen, eine partielle Siegelschicht auf. Beim Siegelmedium handelt es sich um ein Material auf Wasserbasis, das natürlich lebensmittelecht und ebenfalls recyclingfähig ist.
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Was ist bei unseren Papierpackungen anders im Vergleich zu Verpackungen aus Kunststoff?

Recyclingfähigkeit von Papierpackungen - Warum hat die Recheis Papierpackung kein Sichtfenster?

Auch wenn wir unsere Nudeln gerne im Supermarktregal zeigen – bei der Papierverpackung haben wir ganz bewusst auf ein Sichtfenster verzichtet, um eine 100%-ige Recyclingfähigkeit sicherzustellen. Eine optimale Recyclingfähigkeit ist gegeben, wenn eine Verpackung nur aus einem Material (Monomaterial) oder aus unterschiedlichen Materialien besteht und diese Materialien vor der Entsorgung getrennt sowie separat entsorgt werden können. Das heißt die Recyclingfähigkeit der Verpackung nimmt bei Einsatz eines Sichtfensters ab. Grund dafür ist, dass bei der Entsorgung der Packung im Altpapier das Sichtfenster im falschen Entsorgungsstrom landet und nicht recycelt wird.

 

Sind die Kunststoffverpackungen der Recheis Nudeln recyclingfähig?

Bei der Auswahl der Kunststoffpackungen für Recheis Nudeln achten wir streng darauf, dass diese recyclingfähig sind. Alle Recheis Kunststoffpackungen können dem Recyclingkreislauf und somit einer entsprechenden Entsorgung bzw. Wiederverwertung zugeführt werden. Die Altstoff Recycling Austria (ARA) testet unsere Folien auf diese Eignung.

 

Übrigens sind alle Produkte von Recheis – in jeder Verpackungsart – zu 100 % CO2 neutral.

Schützt die Papierverpackung Nudeln gleich gut wie eine Kunststoffverpackung?

Jahrzehntelange Erfahrung hat gezeigt, dass sich Kunststoffverpackungen mit ihren Materialeigenschaften gerade im Lebensmittelbereich bewähren. Denn hier sind maximaler Produktschutz und Produktsicherheit unglaublich wichtig.

Wir haben lange an unserer Papierpackung gearbeitet, damit sie unsere hohen Anforderungen an den Produktschutz erfüllt und die Recheis Nudeln, während Transport und Lagerung, mindestens bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum optimal schützt.

Papier hat eine geringere Materialdichte als Kunststoff und damit eine niedrigere Wasserdampf- und Sauerstoffbarriere. Das macht Papier empfindlicher gegenüber Einflüssen von außen, wie zum Beispiel Feuchtigkeit und artfremden Gerüchen. Die Recheis Papierverpackung erfüllt aufgrund ihrer Papierstärke, guter Elastizität (durch optimale Materialzusammensetzung aus langen und kurzen Papierfasern), hoher Reißfestigkeit und Durchstoßsicherheit ihre Schutzfunktion für unsere Nudeln sehr gut.

Zusätzlich ist es wichtig, dass wir alle – von der Herstellung über Transport und Lagerung im Handel bis hin zu unseren Konsument*innen – immer sorgfältig mit allen Produkten umgehen und sie keinen unsachgemäßen Einflüssen aussetzen.

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Ist Holz eine wirklich nachhaltige Alternative für Lebensmittelverpackungen?

Da für die Herstellung von Lebensmittelverpackungen nur die Verwendung von Cellulose aus Frischfasern möglich ist, stellt sich die Frage, ob Holz nun eine wirklich nachhaltige Alternative ist. Das bedeutet nämlich, dass Bäume speziell für die Papierherstellung geerntet werden müssen.

 

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Der Rohstoff Holz ist grundsätzlich genial in puncto Nachhaltigkeit, denn wird der Wald nachhaltig bewirtschaftet und nicht mehr Holz genutzt als nachwächst, wird er uns quasi unendlich mit hochwertigen Holzprodukten versorgen können. Weitere Vorteile der nachwachsenden Ressource sind, dass Produkte aus Holz, sowohl zu weiteren Papier- oder Kartonverpackungen recycelt werden können, als auch am Ende des Kreislaufs schnell und komplett biologisch abbaubar sind.

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Holz speichert zudem CO2. Viele Pflanzen wie auch Bäume betreiben Photosynthese bei der unter anderem Kohlenstoffdioxid benötigt und Sauerstoff produziert wird. Das CO2 das der Baum in Form von Kohlenstoff bindet wird hauptsächlich im Stammholz eingelagert. Ein Kubikmeter Holz enthält ungefähr eine Tonne CO2 Äquivalente. Dieses CO2 wird frei, wenn das Holz verrottet oder verbrannt wird. Die CO2 – Bilanz ist somit neutral. Wird das Holz in Produkten verbaut, bleibt der Kohlenstoff über die gesamte Lebensdauer des Produktes gebunden. In der Zwischenzeit wächst dort, wo der gefällte Baum einst stand, ein neuer, der wiederum Kohlenstoff bindet.

Diese großartigen Eigenschaften vom Wertschöpfungskreislauf von Holz gilt es sicherzustellen!

Warum kann eigentlich nicht einfach recyceltes Altpapier für Lebensmittelverpackungen verwendet werden?

Recyceltes Papier kann nicht für Lebensmittelverpackungen verwendet werden, da darin unerwünschte Stoffe wie zum Beispiel Erdölrückstände aus Druckerfarbe enthalten sein können. Da ein direkter Kontakt zwischen Lebensmittel und Packung besteht, muss sichergestellt werden, dass es zu keiner unerwünschten Kontamination kommt. Mit der Verwendung von ausschließlich Frischfaser-Papier stellen wir sicher, dass unsere Nudelprodukte optimal geschützt sind.

Die nachwachsende Ressource Holz wertschätzen

Deshalb ist es so wichtig, dass für das verwendete Papier nur Holz aus nachhaltigen Quellen verarbeitet wird.

Leider ist nicht alles, was aus Holz ist, auch aus einer nachhaltigen Quelle. Nach wie vor werden in vielen Teilen dieser Erde Wälder gerodet, das heißt für eine andere Nutzung abgeholzt und auf unseren Markt gebracht. Das ist nicht nachhaltig und schadet dem Klima sowie der Umwelt. Um die Quelle als nachhaltig sicherzustellen, gibt es Gütesiegel, die garantieren, dass das Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt und diese auch kontrolliert wird.

Das Holz für die Recheis Papierverpackungen stammt nur aus PEFC-zertifizierten Wäldern

Achtet man bei Holz und Holzprodukten auf das PEFC-Siegel so kann man sich darauf verlassen, dass das Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung und kontrollierten Quellen stammt. P. E. F. C. bedeutet: „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ oder „Programm zur Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen“. Das PEFC-Siegel steht für ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Forstwirtschaft.

Dieses Qualitätssiegel garantiert, dass vom Rohstoff bis zum gebrauchsfertigen Endprodukt der Prozess von unabhängigen Gutachtern kontrolliert wird. Hinter diesem Siegel steht das Bekenntnis für eine nachhaltige und klimafitte Waldbewirtschaftung bis hin zur Holzverarbeitung. Die Nutz-, Schutz-, Wohlfahrt- und Erholungsfunktion der Wälder sowie der Erhalt der Biodiversität sollen damit für künftige Generationen gesichert sein.

Mehr dazu findest du direkt bei PEFC Austria https://www.pefc.at/.

100 Bäume und zu 100 % klimaneutral – wir denken weiter

Unabhängig davon, ist Waldschutz ein fester Bestandteil unserer Klimaschutzprojekte. Seit 2018 sind unser Unternehmen und unsere Produkte vollkommen klimaneutral. Dafür hat Recheis die Auszeichnungen „klimaneutrales Unternehmen“ und „klimaneutrale Produkte“ erhalten. Die Nachforstung der Bäume für die Recheis Bio Papierverpackungen wird zwar in jedem Fall durch die PEFC-Zertifizierung sichergestellt, aber das ist uns noch nicht genug. In diesem Jahr kooperieren wir mit der Initiative „Klimafitter Bergwald Tirol“ und spenden 100 Bäume für ein Aufforstungsprojekt in der Tiroler Gemeinde Terfens ganz in der Nähe unserer Unternehmenszentrale in Hall.

Terfens liegt idyllisch am Fuße des Karwendelgebirges. Der Naturpark Karwendel ist mit einer Fläche von 727 km² das größte Tiroler Naturschutzgebiet und es sprudeln 340 Quellen mit ausgezeichneter Wasserqualität aus dem kostbaren Boden. Vom Naturpark Karwendel beziehen wir von Recheis unser kristallklares Wasser für die Nudelproduktion. Mit dem Projekt „Bäume für die Zukunft“ möchten wir zum Erhalt der Tiroler Wälder beitragen, die maßgeblich zu dieser Wasserqualität beitragen.

 

So schmecken Recheis Nudeln nicht nur gestern und heute, sondern auch in Zukunft!

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